RE: Was uns am Ende unseres Lebens glücklich macht/What makes us happy at the end of our lives
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Wir gehen ins Büro, an den Pokertisch oder in die Fabrikhalle, arbeiten dort und fahren abends wieder nach Hause. Klar, die Arbeit kann Spaß machen und auch erfüllend sein. Aber überleg dir einmal: Ist der Ort, wo du die meiste Zeit verbringst, der Ort, wo du am liebsten bist?
Eine schöne Auswahl von möglichen Tätigkeiten hast du da gefunden. 😉
Ich kann natürlich nur für mich selbst sprechen, aber meistens ist es mir bisher gelungen meinen Lebensunterhalt zu finanzieren mit Dingen ich auch gerne gemacht habe, je älter ich werde desto besser gelingt das auch.
Allerdings waren es bei mir meistens nur gewisse Zeiträume und ich habe dann des öfteren wieder die Lust daran verloren.
Das hatte verschiedene Gründe, einer ist dass sich die Rahmenbedingungen ändern welche man nicht beeinflussen kann, ein anderer ist, dass man es übertreibt.
Man braucht Pausen von dem was man tut, egal was es ist und wie gerne man es macht, tut man das nicht ist die Gefahr groß irgendwann auszubrennen.
Ich für mich persönlich hatte nie ein Problem wieder etwas ganz neues anzugehen wenn mein Interesse geweckt war, nicht immer war es von Erfolg gekrönt und oft war auch die anfängliche Begeisterung bald wieder verschwunden.
Aber das macht nichts, man muss nur den Mut haben immer wieder etwas neues zu probieren, dann ist sicher irgendwann mal das passende dabei.
Ich sehe das mittlerweile genau so wie du, ich war 20 Jahre in der Fabrikhalle gefangen bis ich mich befreit habe. Klar nicht jeder Job den ich jetzt annehme macht mir immer Spaß aber jetzt habe ich endlich Abwechslung.
Ich glaube du und ich und noch einige wenige Mitleser gehören nur zu den 1% die sich aussuchen können wann, was und für wen sie arbeiten wollen.