RE: D222-Schweiz 4.0 - WIE existenziell weiter

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Bei den Luftangriffen vom 28.02.2026 auf den Iran

ist der oberste Führer des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, getötet worden. Das haben iranische Staatsmedien bestätigt. Es wurde eine 40-tägige Staatstrauer ausgerufen. Die iranischen Revolutionsgarden kündigten Vergeltung an. Der Tod des 86-jährigen Chameneis werde nicht ungestraft bleiben.

  • Auslandredaktor Philipp Scholkmann in den SRF-Nachrichten am 01.03.26 über den Mann, der im Iran fast 40 Jahre lang an der Macht war; im Lichte der folgenden acht ‘Schwarzen Spinnen’,
  • denen, die weil substanzlos dunklen Stimmen der Arglist der Zeit an denen sich der zeitgeist-begriffige Intellekt anlehrt:

%1-politisch korrekter) 1989 trat er das Erbe von Revolutionsführer Chomeni an. Was ihm an Überzeugungskraft fehlte, machte Ali Chamenei wett mit

  • %5 Manipulator) der Fertigkeit, die einen gegen die andern auszuspielen. Und wo das nicht ausreichte, setzte das islamistische Regime, wie schon unter seinem Vorgänger, auf kompromisslose Repression. Eine Schlüsselrolle spielten dabei die sogenannten Revolutionsgarden. Chamenei machte sie zum entscheidenden Instrument seiner Machtabsicherung.
  • %6 Zerrüttung projizierend) Diese Elitetruppe nahm auch in der iranischen Wirtschaft immer stärker Einfluss. Chameneis Anhänger lobten die relative Autonomie, welche diese islamische Republik trotz Sanktionsdruck aus dem Westen in seiner langen Herrschaftszeit erreichte, die Ausstrahlung, die sie in der Region hatte.
  • +2 hin zur Lust) Mit asymmetrischer Aufrüstung versucht der Iran wettzumachen, was ihm Israel und die arabischen Ölmonarchien an amerikanischer Spitzentechnologie voraus hatten.
  • -4 um jeden Preis gegen Unlust in seinem Regime) Doch die sogenannte Achse des Widerstands, das Netz von verbündeten Milizen Irans in der arabischen Nachbarschaft, zerbrach am militärischen Druck aus Israel, während Chameneis Regime auch nach innen massiv an Kraft verlor. Die Wirtschaft rutschte immer tiefer in die Krise, die Armut stieg, die Korruption grassierte, nur noch Günstlinge des Regimes profitierten.
    x3 sozialdarwinistische) Auch Kopftuchzwang, islamistische Sittenstränge und die Verteufelung des angeblich moralisch bankrotten Westens waren immer umstrittener. Millionen sehnten sich nach Öffnung. Dazu war Chamenei nicht bereit. Er liess Oppositionelle wegsperren, Demonstrationen niederschiessen. Sein Regime schien zuletzt nur noch mit dem eigenen Überleben beschäftigt.
  • ?0 illusorisch bis zum Gehrnichtmehr) Kurz vor seinem Tod versuchte der Ayatollah noch, die Staatsführung breiter abzustützen, ein Netz von getreuen Hardlinern darauf zu verpflichten, das iranische Regime in seinem Sinne weiterzuführen, unter dem massiven Druck von innen und aussen.
  • ZG als Zeitgeist Phönix in seiner Asche den sein Anhänger wieder neu auferstehen lassen wollen) Nun wird sich zeigen, wie erfolgreich er damit war. Nach dem Tod von Ayatollah Ali Chamenei stellt sich die Frage: Wer füllt nun das entstandene Machtvakuum im Iran?

02.03.25 10:35 (SRF)



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