Wird der März ein schlechter Monat für Bitcoin?/ Will March be a bad month for Bitcoin?

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Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Bitcoin hat mit Februar 2026 den fünften Monat in Folge im Minus abgeschlossen. Eine solche Durststrecke gab es in der kompletten Handelshistorie der Kryptowährung noch nie. Doch statt Panik ist jetzt strategisches Denken gefragt. Denn genau solche Phasen trennen erfolgreiche Investoren von der breiten Masse – wer die historischen Muster versteht, kann fundierte Entscheidungen treffen.

Die Negativserie startete bereits im Oktober 2025 mit minus 3,93 Prozent und setzte sich über November mit minus 17,4 Prozent fort. Der Dezember brachte weitere minus 3,12 Prozent, Januar 2026 minus 10,1 Prozent und schließlich Februar mit minus 14,8 Prozent.

Die CryptoRank-Datenbank, die monatliche Returns von 2011 bis 2026 umfasst, liefert den vollständigen historischen Kontext. Eine Durchsicht der kompletten fünfzehn Jahre zeigt: Zwar gab es immer wieder längere Verlustphasen – 2018 und 2022 wiesen beide mehrere rote Monate hintereinander auf. Doch fünf aufeinanderfolgende Monate ohne einen einzigen positiven Abschluss? Das ist ein Novum in der Bitcoin-Geschichte.

Diese Tatsache ist mehr als eine statistische Kuriosität.

Der Median von minus 1,44 Prozent bietet die realistischere Perspektive auf typisches März-Verhalten. Ein Blick auf die einzelnen März-Ergebnisse zeigt eine relativ ausgewogene Verteilung: Positive Monate gab es 2013, 2023 mit 23,1 Prozent, 2024 mit 16,3 Prozent, 2021 mit 30,1 Prozent und 2019 mit 6,13 Prozent. Auf der Verlustseite stehen 2018 mit minus 35,1 Prozent, 2020 mit minus 24,9 Prozent, 2015 mit minus 3,96 Prozent und 2016 mit minus 4,84 Prozent.

Der März 2026 bringt eine Konzentration von Faktoren, die kein vorheriger Monat der Verlustserie aufwies. Am 18. März fällt die Zinsentscheidung der Federal Reserve – ein Termin, der traditionell hohe Volatilität auslöst. Das Zeitfenster für den Clarity Act, der regulatorische Klarheit schaffen könnte, schließt sich. Die geopolitische Unsicherheit durch die US-Iran-Situation bleibt ungelöst. Token-Freigaben von über 620 Millionen Dollar verteilen sich über den Monat und könnten zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugen.

Ich zitierte aus folgendem Artikel...

Bitcoin verliert fünf Monate in Folge – das sagt die März-Statist https://share.google/eK2RGhy00RquehWf4

Mein persönliches Fazit:
Der Iran-Konflikt könnte die Zinsentwicklung in den USA beeinflussen. Ich gehe davon aus, dass die Fed die Zinsen eher nicht senken wird, um die Inflation unter Kontrolle zu halten. Sollte dies am 18. März bekannt gegeben werden, könnte der Bitcoin-Kurs weiter sinken.

Ich warte weiter ab und bleibe dabei: Der Boden wurde noch nicht erreicht.

Der Kryptofrühling beginnt erst 365 Tage nach dem letzten Allzeithoch. 😉


English

The numbers speak for themselves: Bitcoin closed February 2026 with a loss for the fifth consecutive month. Such a slump is unprecedented in the cryptocurrency's entire trading history. But instead of panicking, strategic thinking is now required. It is precisely these phases that separate successful investors from the masses – those who understand the historical patterns can make informed decisions.

The downward trend began in October 2025 with a decline of 3.93 percent and continued through November with a drop of 17.4 percent. December brought another decline of 3.12 percent, January 2026 a drop of 10.1 percent, and finally February a decline of 14.8 percent.

[Image of a decline in Bitcoin price] The CryptoRank database, which includes monthly returns from 2011 to 2026, provides the complete historical context. A review of the entire fifteen years shows that while there have been extended periods of losses—2018 and 2022 both had several consecutive months of losses—five consecutive months without a single positive result is unprecedented in Bitcoin history.

This fact is more than just a statistical anomaly.

The median return of -1.44 percent offers a more realistic perspective on typical March behavior. A look at the individual March results reveals a relatively balanced distribution: Positive months occurred in 2013, 2023 (23.1 percent), 2024 (16.3 percent), 2021 (30.1 percent), and 2019 (6.13 percent). On the losing side, 2018 saw a decline of 35.1 percent, followed by 2020 with a decline of 24.9 percent, 2015 with a decline of 3.96 percent, and 2016 with a decline of 4.84 percent.

March 2026 brings a concentration of factors unlike any previous month in this losing streak. The Federal Reserve will announce its interest rate decision on March 18 – a date that traditionally triggers high volatility. The window of opportunity for the Clarity Act, which could provide regulatory clarity, is closing. The geopolitical uncertainty stemming from the US-Iran situation remains unresolved. Token issuances exceeding $620 million are spread throughout the month and could generate additional selling pressure.

March 2026 brings a concentration of factors unlike any previous month in this losing streak. I quoted from the following article...

Bitcoin loses value for five consecutive months – this is what the March statistics say https://share.google/eK2RGhy00RquehWf4

My personal conclusion:

The Iran conflict could influence interest rate developments in the US. I expect the Fed will likely not lower interest rates in order to keep inflation under control. Should this be announced on March 18th, the Bitcoin price could fall further.

I'm still waiting and maintain that the bottom hasn't been reached yet.

The crypto spring only begins 365 days after the last all-time high. 😉

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Servus @der-prophet ,

Der Boden wurde noch nicht erreicht.

Mein Gefühl sagt das gleiche! Nicht zu vergessen das viele Steuern gerade jetzt bezahlt werden müssen,...

Jedenfalls bleibt es spannend, hab seit Dezember wieder mit Trading begonnen und hab Spaß dran wie es jetzt ist!
Auch das Pfandflaschen sammeln ist nachwievor Attraktiv: im Schnitt € 4.- pro Tag 😃
wenn das so bleibt mach ich € 1460.- für das Jahr 2026
( 2025 waren es leider nur € 1065,25.-, aber immerhin!)

Das coole dran:

  1. Ohne Fiat Einsatz!
  2. Beim Spazieren gehen, tut man was für die Gesundheit!!
  3. Steuerfrei
  4. Extra Geld für Frau und Urlaub 😃
  5. kann mir wieder jedes Monat etwas Hive leisten, 😉

Bleiben wir wachsam und spannend zugleich wie sich alles entwickelt!!

lg 🤠 und a !BEER chen

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Ja mit den Steuern hat du definitiv Recht. Ich musste jetzt 2500€ Steuern und 3800€ Krankenkasse nachzahlen. Nächst Woche stehen schon wieder eine 1500€ Steuervorauszahlung an. Es macht momentan echt keinen Spaß.

PS. Mit den Pfandflaschen hast du anscheinend richtig Glück in Deutschland muß man sogar auf das Pfandflaschen sammeln offiziell steuern zahlen,ist ja ein Einkommen.

Für diejenigen die eben ehrlich sind 😅

Hast du also eine Nacht drüber geschlafen und dich weiter Hive aufpowern?

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Yep @der-prophet, geht ja nicht ohne Hive 😅
wenn der Preis so bleibt, könnte ich die 20 000 HP (eigene) im Dezember erreichen ... 👍

Betreff Pfandflaschen Steuer in Österreich:

Hier sind die Details:

Rückgabe eigener Flaschen: Dies ist steuerfrei. Das Pfandgeld (z.B. 25 Cent in Deutschland oder Österreich) ist kein Einkommen, sondern lediglich eine Rückzahlung einer Kaution.
Sammeln fremder Flaschen (Privatpersonen): Dies fällt unter "sonstige Einkünfte" gemäß § 22 Nr. 3 EStG. Wenn der Gewinn aus dieser Tätigkeit unter 256 Euro im Jahr liegt, bleibt er steuerfrei. Wird dieser Betrag überschritten, ist der gesamte Betrag steuerpflichtig.
Gewerbliche Sammler: Wer Pfandflaschen in großem Stil professionell sammelt, erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb, die der Steuer unterliegen, wenn der persönliche Grundfreibetrag (in Österreich ca. 13.308 € Gesamteinkommen) überschritten wird.
Umsatzsteuer: Pfand (Einweg) ist nicht Teil der Bemessungsgrundlage für die Getränkelieferung und unterliegt nicht der Umsatzsteuer. 

Hinweis: Die Regelungen können je nach Wohnsitzland (DE/AT) leicht variieren, aber die Freigrenze von 256 € für private Nebeneinkünfte ist eine gängige Orientierung.

Ps: hab 1 Frau , 6 Kinder , 4 Enkerln, das ganze mal 256.- , da komme ich nie drüber....

und wenn doch wird alles in Gold investiert bis 2999.- Anonym , ein jahr später dann steuerfrei verkauft,...
Alles LEGAL wie du siehst....

Deine Zahlungen kann ich mitfühlen!! Vor allem dieser Scheiss mit der Steuervorauszahlung ist eine Frechheit!!
Ohne zu wissen ob du in den nächsten Wochen/Monaten Einkünfte hast will das FA bereits Geld von dir!!
Ist mir leider bekannt, ist ja auch bei uns so ....

lg etwas !invest_vote 🤠

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So eine Steuervorauszahlung ist eher freiwillig damit die Nachzahlung Zwei Jahre später nicht so hoch ausfällt. Naja es bestätigt mein altes Problem, ich bleibe in meiner Euro Liquiditätskrise. 😓

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