Warum wegen der KI-Elite um Grönland gekämpft wird/. Why the AI ​​elite is fighting over Greenland

Unter Grönlands schmelzendem Eis liegt der Schlüssel zur Technologie-Zukunft: Seltene Erden, Nickel, Kobalt und Kupfer – unverzichtbare Rohstoffe für Energiewende und KI-Revolution. Kein Wunder, dass die Tech-Elite dort längst Flagge zeigt.

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Nicht mit Expeditionen alter Schule, sondern mit Algorithmen, Kapital und strategischen Investments. Bill Gates, Jeff Bezos, Sam Altman und Peter Thiel haben die arktische Schatzkammer längst entdeckt. Die Frage ist nicht mehr, ob sie kommen – sondern wer welchen Teil des Kuchens bekommt.

Im Zentrum der Tech-Offensive steht KoBold Metals – ein Unternehmen, das mit künstlicher Intelligenz geologische Daten analysiert und Rohstoffvorkommen aufspürt. Laut „Forbes“ haben Jeff Bezos, Bill Gates und Michael Bloomberg bereits 2019 in das Unternehmen investiert .

Die größte Insel der Welt bietet eine einzigartige Kombination aus Rohstoffvorkommen und geopolitischen Vorteilen.

Erstens: gigantische, kaum erschlossene Lagerstätten.

Zweitens: politische Stabilität durch die Zugehörigkeit zu Dänemark.

Drittens: strategische Lage zwischen Nordamerika und Europa.

Der Klimawandel spielt den Investoren zusätzlich in die Karten. Schmelzendes Eis macht vormals unzugängliche Regionen erreichbar.

Während KoBold nach Metallen sucht, verfolgt Paypal-Gründer Peter Thiel noch ambitioniertere Pläne. Er finanziert er seit 2021 das Startup Praxis, das eine technologisch fortschrittliche „Freedom City“ auf der Insel errichten will. Das Konzept: ein libertäres Gesellschaftsmodell jenseits klassischer Staatlichkeit.

Die Vision geht weit über Rohstoffgewinnung hinaus. Es geht um die Schaffung eines alternativen Gesellschaftsmodells – ein Experimentierfeld für Thiels libertäre Ideen.

Besonders brisant ist die Rolle von Ronald Lauder, Erbe des Estée Lauder-Vermögens. Er sei es gewesen, der Trump ursprünglich die Idee gab, Grönland zu „kaufen“. John Bolton, ehemaliger nationaler Sicherheitsberater, bestätigte dies gegenüber „Forbes“.

Lauder investierte anschließend in ein grönländisches Frischwasser-Abfüllunternehmen, das teilweise Jørgen Wæver Johansen gehört – dem lokalen Vorsitzenden der regierenden Siumut-Partei und Ehemann der grönländischen Außenministerin. Eine Konstellation, die Fragen aufwirft.

Die Tech-Elite betreibt in Grönland kein philanthropisches Projekt, sondern knallharte Machtpolitik. Wer die Rohstoffe für die KI-Revolution kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.

Weiter große Sorge um Grönland nach der Übernahmedrohung von US-Präsident Donald Trump: Ein Krisentreffen von USA, Dänemark und Grönland in Washington brachte kein greifbares Ergebnis, von der Einsetzung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe abgesehen. Trump lobte danach zwar „eine sehr gute Beziehung zu Dänemark“, bekräftigte aber den US-Anspruch auf die riesige Arktis-Insel.

US-Militäreinsatz gegen Grönland wäre „nach einer halben Stunde vorbei“

Militärisch würden die USA die weltgrößte Insel im Handstreich nehmen. Unter Sicherheitsexperten herrscht Einigkeit in der Einschätzung, dass US-Soldaten Grönland ohne größeren Widerstand besetzen und zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären könnten. „Ein militärischer Einsatz wäre in einer halben Stunde oder weniger vorbei“, sagt die dänische Arktis-Expertin Lin Mortensgaard vom Institut für Internationale Studien (DIIS).

Schon jetzt haben die USA mehr Soldaten auf Grönland stationiert als Dänemark. 600 bis 800 US-Militärangehörige leisten in der Weltraumbasis Pituffik hoch im Norden Dienst, davon 200 Soldaten der Space Force. Die US-Armee verfügt in Pituffik über eine große Landebahn und den nördlichsten Tiefseehafen der Welt, was schnelle und umfangreiche Truppentransporte erlaubt. Für eine Invasion würde wahrscheinlich die in Alaska stationierte 11. Luftlandedivision eingesetzt, zu der zwei Arktis-Brigaden gehören – die Soldaten sind speziell für die Kriegsführung im ewigen Eis ausgebildet und trainiert.

Dänemark ist mit 300 bis 400 Militärangehörigen in Grönland präsent, viele von ihnen sind mit Verwaltungsaufgaben befasst. Das dänische Militär verstand sich bisher eher als Polizei und Küstenwache, sie verfügt nur über mehrere Inspektionsschiffe, ein Überwachungsflugzeug und eine Hundeschlitten-Einheit – die Sirius-Patrouille besteht aus etwa 30 Soldaten und 80 Hunden.

Würde die Nato Dänemark gegen die USA helfen?

Nein. Für einen Nato-Einsatz fehlt es an allen Voraussetzungen, auch wenn Dänemark Beistand nach Artikel 5 des Nato-Vertrags anfordern sollte.

Erstens müssten alle 32 Nato-Staaten einstimmig den Bündnisfall ausrufen – die USA als größter Nato-Staat würden das natürlich nicht tun. Für den Fall, dass ein Nato-Staat einen anderen angreift, ist im Vertrag der Allianz keine Regelung getroffen.

Zweitens: Selbst wenn es in Europa die Idee zu einem Verteidigungseinsatz gegen die USA gäbe – die Kommandostrukturen sind in der Hand der USA. Im Nato-Hauptquartier Mons bei Brüssel ist US-General Alexus Grynkewich als Oberbefehlshaber für alle militärischen Operationen der Nato verantwortlich. Das Nordwest-Kommando der Allianz, das auch für die europäische Arktis zuständig ist, hat seinen Sitz im amerikanischen Norfolk.

Viele Grönländer wollen zwar die Unabhängigkeit von Dänemark, eine breite Mehrheit lehnt derzeit aber eine Übernahme durch die USA ab. Die Grönländer würden die dänische Staatsbürgerschaft behalten und hätten damit eine gewisse Rückversicherung.

Ich zitierte aus folgenden interessanten Artikeln...

https://www.business-punk.com/tech/bezos-thiel-sind-schon-drin-groenland-wird-zum-spielfeld-der-tech-elite/

https://www.morgenpost.de/politik/article410930123/greift-trump-jetzt-groenland-an-so-wuerde-der-us-militaereinsatz-laufen.html

Mein persönliches Fazit:

Persönliche glaube ich an keinen Krieg zwischen den USA und Europa. Trump Rasselt mit den Säbeln das wird natürlich Medial breit getreten. Diese Diskussion wird uns Wahrscheinlich das ganze Jahr begleiten und letztendlich wird die USA bekommen was sie wollen.

Die Abbaugenehmigung aller Rohstoffe auf Grönland?


English

Beneath Greenland’s melting ice lies the key to the future of technology: rare earths, nickel, cobalt, and copper — indispensable raw materials for the energy transition and the AI revolution. It comes as no surprise that the tech elite has long since planted its flag there.

Not with old-school expeditions, but with algorithms, capital, and strategic investments. Bill Gates, Jeff Bezos, Sam Altman, and Peter Thiel have already discovered the Arctic treasure trove. The question is no longer whether they are coming — but who will get which slice of the pie.

At the center of this tech offensive is KoBold Metals, a company that uses artificial intelligence to analyze geological data and identify mineral deposits. According to Forbes, Jeff Bezos, Bill Gates, and Michael Bloomberg invested in the company as early as 2019.

The world’s largest island offers a unique combination of resource wealth and geopolitical advantages.

First: gigantic, largely untapped deposits.
Second: political stability through its affiliation with Denmark.
Third: a strategic location between North America and Europe.

Climate change further plays into investors’ hands. Melting ice is making previously inaccessible regions reachable.

While KoBold searches for metals, PayPal founder Peter Thiel is pursuing even more ambitious plans. Since 2021, he has been financing the startup Praxis, which aims to build a technologically advanced “Freedom City” on the island. The concept: a libertarian social model beyond traditional state structures.

The vision goes far beyond resource extraction. It is about creating an alternative societal model — a testing ground for Thiel’s libertarian ideas.

Particularly explosive is the role of Ronald Lauder, heir to the Estée Lauder fortune. He was reportedly the one who originally gave Trump the idea of “buying” Greenland. John Bolton, former U.S. National Security Advisor, confirmed this to Forbes.

Lauder subsequently invested in a Greenlandic freshwater bottling company that is partly owned by Jørgen Wæver Johansen — the local chairman of the ruling Siumut party and husband of Greenland’s foreign minister. A constellation that raises questions.

The tech elite is not pursuing a philanthropic project in Greenland, but hard-nosed power politics. Whoever controls the raw materials for the AI revolution controls the future.

Concerns about Greenland continue to grow following takeover threats by U.S. President Donald Trump. A crisis meeting between the United States, Denmark, and Greenland in Washington produced no tangible results beyond the establishment of a joint working group. Trump later praised a “very good relationship with Denmark” but reiterated U.S. claims to the vast Arctic island.

A U.S. military operation against Greenland would be “over in half an hour.”

Militarily, the United States could seize the world’s largest island in a swift operation. Security experts agree that U.S. troops could occupy Greenland without significant resistance and declare it U.S. territory. “A military operation would be over in half an hour or less,” says Danish Arctic expert Lin Mortensgaard from the Danish Institute for International Studies (DIIS).

The U.S. already has more troops stationed in Greenland than Denmark. Between 600 and 800 U.S. military personnel are stationed at the Pituffik Space Base in the far north, including 200 members of the Space Force. The U.S. military operates a large runway and the world’s northernmost deep-water port there, allowing rapid and large-scale troop deployments. For an invasion, the Alaska-based 11th Airborne Division would likely be deployed, including two Arctic brigades specially trained for warfare in extreme cold.

Denmark maintains a presence of 300 to 400 military personnel in Greenland, many of whom are assigned administrative duties. The Danish military has so far acted more like a police force and coast guard, equipped with several inspection vessels, a surveillance aircraft, and a dog-sled unit. The Sirius Patrol consists of around 30 soldiers and 80 dogs.

Would NATO help Denmark against the United States?

No. A NATO intervention would lack all necessary prerequisites, even if Denmark were to invoke Article 5 of the NATO Treaty.

First, all 32 NATO member states would have to unanimously declare a collective defense case — something the United States, as NATO’s largest member, would obviously not do. The treaty contains no provisions for the case of one NATO member attacking another.

Second, even if Europe were to consider a defensive operation against the U.S., NATO’s command structures are controlled by the United States. At NATO headquarters in Mons, Belgium, U.S. General Alexus Grynkewich serves as Supreme Allied Commander for all NATO military operations. NATO’s Joint Force Command Norfolk, responsible for the European Arctic, is also based in the United States.

While many Greenlanders favor independence from Denmark, a broad majority currently rejects a takeover by the United States. Greenlanders would retain Danish citizenship, providing a certain level of security.

I quoted from the following interesting articles:

https://www.business-punk.com/tech/bezos-thiel-sind-schon-drin-groenland-wird-zum-spielfeld-der-tech-elite/

https://www.morgenpost.de/politik/article410930123/greift-trump-jetzt-groenland-an-so-wuerde-der-us-militaereinsatz-laufen.html

My personal conclusion:

Personally, I do not believe in a war between the United States and Europe. Trump is rattling sabers, and this is naturally amplified by the media. This debate will likely accompany us throughout the year, and in the end, the United States will probably get what it wants.

The mining licenses for all of Greenland’s resources?

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Ich glaube nicht daran, dass man den USA den exklusiven Rohstoffabbau zusagt. Das wäre eine Niederlage für Europa und würde die Türen öffnen für weitere Gebiete.
Soweit ich es richtig im Kopf habe, genießt die Idee zur Übernahme Grönlands nur 14% Zustimmung der amerikanischen Bevölkerung. Darüber hinaus hat Trump andere innenpolitische Probleme. Steigende Preise, Ice/Gestapo, epstein-Akten, Renée Good, health-care, Wahlen im November, etc.
Zum Thema Grönland habe ich dann noch die Hoffnung, das sich kein General findet, der die Mission durchführt.

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Ich denke auch das es keinen Angriff auf Grönland geben wird, wenn die Konzerne Lizenzen erhalten um die Rohstoffe abbauen zu dürfen ist das Ziel erreicht.

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Ich wäre da auch ziemlich nahe an deinem Fazit, ich traue ja Trump und den USA viel zu, aber keinen Angriff auf ein Nato Land, aber irgend einen Deal wird es schon geben.

Unter Umständen halte ich es auch für möglich dass die USA es Dänemark für einen horrenden Preis abkaufen, sind je eh nur eine Menge digitaler 0er.

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Na Mal sehen wie dieses Theaterschauspiel dieses Jahr weiter geht. Die Fäden ziehen meiner Meinung nach eh die Tech Konzerne. Es reicht wenn die Konzerne die Lizenzen für den Abbau bekommen.

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I think Greenland is abundant to natural resources that makes countries fight for it

!BBH

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The best scenario for this situation is to have a peaceful conference to discuss the dispute over the Greenland's resources

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