Geld verschenken kann in Deutschland teuer werden/Giving money as a gift can be expensive in Germany.
Was die meisten nicht wissen: Wenn du Geld verschenken möchtest, musst du grundsätzlich jede Summe beim zuständigen Finanzamt anzeigen – selbst dann, wenn der Betrag unterhalb des persönlichen Freibetrags liegt. Diese Pflicht trifft sowohl für Schenkende als auch Beschenkte. Die Frist dafür beträgt drei Monate und beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem die Schenkung erfolgt ist. Grundlage für diese Regelung ist das Erbschaftsteuergesetz, wie die Steuerberater von RAW-Partner erklären.

In der Praxis wird diese Pflicht jedoch oft übersehen. Denn bei Geldgeschenken unter Verwandten, Partnerinnen oder Freundinnen fehlt häufig das Bewusstsein, dass auch hier steuerrechtliche Pflichten bestehen. Die Folge kann eine Steuernachzahlung oder gar ein Bußgeld sein, wenn das Finanzamt später auf die nicht gemeldete Schenkung stößt.
Offiziell von der Anzeigepflicht befreit bist du nur in bestimmten Fällen. Übliche Gelegenheitsgeschenke – etwa zu Geburtstagen, Hochzeiten, Weihnachten oder bestandenen Prüfungen – musst du nicht melden. Allerdings ist „üblich“ ein dehnbarer Begriff. Entscheidend sind dabei die finanziellen Verhältnisse beider Seiten: Ein Hochzeitsgeschenk von 500 Euro mag bei der einen Familie angemessen sein, bei der anderen schon als ungewöhnlich hoch gelten.
Keine Anzeige ist zudem erforderlich, wenn die Schenkung notariell oder gerichtlich beurkundet wurde. Ebenfalls ausgenommen sind Zuwendungen, die zum Bestreiten des angemessenen Unterhalts dienen. Klar ist: Wer größere Beträge verschenkt oder erhält, sollte sich im Zweifel rechtzeitig steuerlich beraten lassen – so vermeidest du späteren Ärger mit dem Finanzamt.
Diese Freibeträge gelten pro Person:
500.000 € bei Schenkungen an Ehepartnerinnen oder eingetragene Lebenspartnerinnen
400.000 € pro Elternteil bei Schenkungen an Kinder
200.000 € bei Schenkungen von Großeltern an Enkelkinder
20.000 € bei Schenkungen an alle anderen Personen (zum Beispiel Geschwister, Freund*innen, Bekannte)
Ich zitierte aus folgendem Artikel...
Mein persönliches Fazit:
Typisch deutsch hier wird alles geregelt. 😄
English
What most people don't know: If you want to give money as a gift, you generally have to report every amount to the relevant tax office – even if the amount is below your personal tax-free allowance. This obligation applies to both the giver and the recipient. The deadline for reporting is three months, starting from the date the gift is made. This regulation is based on the Inheritance Tax Act, as the tax advisors at RAW-Partner explain.

In practice, however, this obligation is often overlooked. When it comes to monetary gifts between relatives, partners, or friends, there's often a lack of awareness that tax obligations also apply. The consequence can be a tax payment or even a fine if the tax office later discovers the unreported gift.

In practice, however, this obligation is often overlooked. When it comes to monetary gifts between relatives, partners, or friends, there's often a lack of awareness that tax obligations exist. The result can be a tax payment or even a fine if the tax office later discovers the unreported gift.
You are officially exempt from the obligation to report gifts only in certain cases. Typical occasional gifts – such as those given for birthdays, weddings, Christmas, or passing exams – do not need to be reported. However, "typical" is a flexible term. The decisive factor is the financial situation of both parties: A wedding gift of €500 might be considered appropriate for one family, but unusually high for another.
Furthermore, no report is required if the gift has been notarized or certified by a court. Gifts intended to cover reasonable living expenses are also exempt. Clearly, anyone giving or receiving larger sums of money should seek tax advice in advance – this will help you avoid problems with the tax office later on.
No report is required if the gift has been notarized or certified by a court. These tax-free allowances apply per person:
€500,000 for gifts to spouses or registered civil partners
€400,000 per parent for gifts to children
€200,000 for gifts from grandparents to grandchildren
€20,000 for gifts to all other persons (for example, siblings, friends, acquaintances)
I quoted from the following article...
My personal conclusion:
Typical German – everything is regulated here. 😄
Posted Using INLEO
ist schon lustig, das deutsche Steuergesetz. Habe heute meine Steuer für 25 gemacht und abgegeben und da habe ich gesehen, dass man sogar Bestechungsgelder versteuern muss. Also nicht nur der sie erhalten hat, sondern auch der, welche sie gezahlt hat.
Du weißt doch Ehrlichkeit währt am längsten. Bestechungsgeld würde ich aber als Spende deklarieren. 😇
Ganz genau, würde jeder so machen. Aber derjenige, der das Geld erhalten hat muss sie angeben, da er sonst eine Straftat (Steuerhinterziehung) begehen würde.
Also schlussfolgere ich daraus, dass Bestechungsgelder vom deutschen "Steuersystem" legal sind, wenn sie auch versteuert werden. Nach dem Strafgesetz sieht es dann wohl etwas anders aus.
Ich denke da wird auch noch unterschieden wen man besticht. Einen nützlichen Politiker oder Würdenträger den man los werden will.
What?! 😂😂
Ja, ist so. Darüber nachdenken sollte man nicht, da es irgendwie nicht logisch ist.
Ich habe meine Einkünfte durch Hive angegeben und habe einen Preis von 0.06 berechnet und mir hat das ganze 400 Euro gekostet, obwohl ich diese Hive nie in Euro getauscht habe. Wenn ich meine Serverkosten nicht gegenrechnen könnte, wäre es bei weitem mehr gewesen.
Ist schon etwas deprimierend, wenn man Steuern auf angebliche Euro-Gewinne zahlen muss, welche ich nie in Euro auf mein Bankkonto erhalten habe.
@der-prophet, @boersengelaber
Naja das finde ich richtig, wieso sollte denn nur ein Arbeiter auf sein hart verdientes Geld steuern zahlen. Soll der, der sich bestechen läst auch dafür zahlen. Und der bestochen hat, der hat ja wohl in der Höhe eine Hegenleistung erhalten, also doch auch zurecht.
Illegal erworbenes ist doch nicht desswegen einfach steuerfrei !LOL
Deswegen hat das schon seinen Sinn, wenns nicht steuerpflichtig wäre, dann würde. Ja es nochmehr machen und dann wäre die Konsequenz/Strafe ja niedriger... so sollte man es sich also doppelt überlegen.
Zudem ist der Sinn hinter dem ganzen, das durch Schenkung nicht die Erschaftssteuer umgangen werden kann und so im Grunde auch zum Teil das Erbschaftsrecht gewahrt bleibt.
Denn eine Schenkung gehört ggf. zum Erbe, das hängt davon ab wie lange die her ist. Sonst könnten Pflichtanteile die es bei uns gibt leichter umgangen werden....
Es gibt eigentlich immer einen Sinn auch wenn er nicht ersichtlich ist und beruht meist dadrauf, das eben etwas zuvor ausgenutzt wurde.
Ganz genau. So wird es auch Formuliert. Derjenige, der Bestechungsgeld erhalten hat, ist verpflichtet es bei seiner Steuererklärung anzugeben.
Derjenige, der das Bestechungsgeld gezahlt hat, hat keinen Anspruch auf Rückerstattung, es sei, er kann erklären, dass es eher eine Spende war. Die Entscheidung der Bewilligung liegt im ermessen des zuständigen Finanzamtes.
Bestechung ist weder eine Straftat im Steuergesetz, noch scheint es im Strafgesetz verboten zu sein.
Aus meiner Sicht ist Bestechung moralisch gesehen verwerflich aber das bedeutet am Ende nicht, das es verboten ist.
Ähm im Steuergesetz ist die Bestechung selber keine Straftat, denn das geht nach §299 Stgb, also da steht es sehr wohl drin.
Aber das nicht angeben wäre wohl eine Steuerhinterziehung, ggf.nur Steuerverkürzung (weiß den unterschied grad nicht mehr), was entsprechend auch mit Gefängnis bestraft werden kann.
Ich würde sagen das bestechungsgeld illegal ist und durch die Steuerzahlung wird das Geld rein gewaschen und somit wieder legal.
Aber Erbschaftssteuer finde ich Raub weil das erwirtschaftete Geld beim Erben wieder versteuern wird.
Nun es ist ein sozialistischer Traum, diese Steuer.
Ja ist illegal/strafbar und nein es wird nicht reingewaschen, man begeht dann nur keine Steuerhinterziehung. Angeklagt werden kannst du dann dennoch dafür.
Das mit dem "wieder versteuert wird" stimmt eben nicht umbedingt. Einmal weil es nur passiert wenn es den Freibeträge übersteigt, die man durch S henkung aööe 10 Jahre nutzen kann und zum anderen weil teils ja nicht mal versteuert wurde oder nur sehr gering.
Man reguliert teilweise ohne Sinn und Verstand. 🤦🏼♂️😂
Der Staat hat halt nur ehrliche Bürger erzogen 🤣
Sometimes regulations are good to avoid living in an anarchic state, but we should also have the freedom to do things without the state wanting to know the details and controlling us.
!WINE
I am surprised to learn that monetary gifts should be reported to the tax office
!BBH
€20,000 gifts for friends and acquaintances might be too small for me
Kinda wild how even small gifts trigger this paperwork. Three months to declare any amount, even under the threshold, feels like overkill. Not sure how many people know this but it’s a bummer for quick cash gifts between everyoneily.