Pilzkunde: Chaga - Inonotus obliquus
Da ich eine Chaga-Tinktur auf Basis von Alkohol geschenkt bekommen habe, möchte ich hier meine Recherchen mit euch teilen ! :) ich hoffe doch, dass ich den Chaga in nächster Zeit selbst finden werde und das werde ich dann natürlich berichten.
Das, was wir als Chaga kennen, sind genaugenommen Nebenfruchtformen (sog. Anamorphe). Und nicht der Fruchtkörper selbst.
Systematik
Beinahe alle Vitalpilze sind Weißfäulepilze. So fällt auch der Chaga Pilz in die Klassifizierung der Weißfäulepilze, die sich angeblich vor etwa 300 Mio Jahren entwickelt haben. Diese Art der Pilze verstoffwechseln Cellulose und Lignin aus Bäumen.
- Klasse: Agaricomycetes
- Unterklasse: unsichere Stellung (incertae sedis)
- Ordnung: Borstenscheiblingsartige (Hymenochaetales)
- Familie: Borstenscheiblingsverwandte (Hymenochaetaceae)
- Gattung: Schillerporlinge (Inonotus)
- Art: Schiefer Schillerporling
Verwandte:
- Zottiger Schillerporling (Inonotus hispidus) (antibakteriell, stark antiviral, entzündungshemmend, enthält Hispidin; bekannt als "Japanischer Gelächterpilz")
Ein weiterer Verwandter des Schiefen Schillerporling ist: Spechtloch-Schillerporling (Inonotus nidus-pici). Er sieht recht ähnlich aus und kann mit dem Chaga verwechselt werden, allerdings bildet er im Kernholz Weißfäule und das Splintholz wird etwas aufgeweicht. Das verschafft den Specht Erleichterung zum Bau seines Nestes.
Im Vergleich:
Spechtloch-Schillerporling:

Schiefer Schillerporling:

Bildquelle
Links die Nebenfruchtform, die wir als Chaga kennen. Rechts der Fruchtkörper, den wir nicht anwenden.
Volkstümliche Namen
- Black Gold (irgendwie ein Begriff, welcher auf Instagram sich etabliert hat?)
- Czaga
- Fungus betulinus
- Hua Shugu (Bai Hua Rong)
- Hua Jie Kong Jun
- Kabanoanatake
- "kreftkjuke" (norweg.) = Krebsporling
- Perle des Nordens
- Schiefer Schillerporling
- Tschaga
Engl: Chaga mushroom
weitere wissenschaftlicher Begriffe:
- Boletus obliquus
- Xanthochrous obliquus

Namensherkunft
Die erste schriftliche Beschreibung wurde 1801 von Christian Hendrik Persoon ausgeführt und dieser nannte den Chaga "Boletus obliquus". Dabei hat Erik Acharius den Namen vorher schon für den Chaga verwendet, doch die Erstbeschreibung erfolgte durch Persoon.
1821 hat Elias Magnus Fries, ein sanktionierender Autor, den Chaga in die Gattung der Polyporus gestellt.
Letzlich wurde der heuer gültige Name von Albert Pilát 1942 festgelegt.
Mythologie/Geschichte
Über den mythologischen Hintergrund des Chaga-Pilzes habe ich nichts finden können, wobei ich auch den Augenmerk auf die Geschichte gelegt habe. Zu erwähnen ist, dass es ein Chaga-Volk gibt, welches in Afrika lebt, was allerdings nichts mit dem Pilz zu tun hat, da dieser ja gar nicht in dieser Region wachsen kann.
Aus dem 12. Jahrhundert stammt die erste schriftliche Erwähnung zur heilkundlichen Nutzung des Chaga Pilzes, da als der ukrainische bzw Kiewer Großfürst Wladimir Wsewolodowitsch Monomach (* 1053; † 1125) sein (Unter)Lippenkrebs durch den Chaga Tee heilte.
Dabei ist die Heilung des Fürsten nur ein Beispiel dafür, dass seit jeher der Pilz in der russischen und lappländischen Volksmedizin als Anti-Krebs Mittel angesehen wird.
Desweiteren ist der Pilz in Sibirien seit dem 12. Jhd im Einsatz gegen Parasiten, Tuberkulose, Entzündungen und erzielt positive Wirkungen bei Magen-Darm-Problemen. Darüber hinaus wurde er zu dieser Zeit bei Herz- und Lebererkrankungen und Diabetes empfohlen.
Allerdings soll man während der Behandlung mit Chaga, laut russischer Volksmedizin, auf den Konsum von fleischlichen Erzeugnissen, Fetten und geräucherten Lebensmitteln verzichten. Dabei ist auch scharfe Speisen und Gewürze zu vermeiden. Eine Milch-Pflanzendiät empfiehlt diese Volksmedizin; Quelle.
Das sibirische Volk der Kanthy/Oystak verdankt der Pilz den Namen Chaga. Dieses Volk hat den Pilz vorzugsweise für den medizinischen Zweck in Form eines "Seifenaufgusses" verwendet. Hergestellt wird es, indem die Chagastücke zu Asche verkohlt wird und dann in Wasser aufgelöst. Das daraus gewonnene "Seifenwasser" wurde zur inneren Reinigung eingenommen bei Magenproblemen, Herz- und Lebererkrankungen, sowie bei Tuberkulose.
Auch hat das Seifenwasser eine stark reinigende und desinfizierende Wirkung, weshalb sie vor allem zur Waschung des Genitalbereichs im Verlauf der Monatsblutung und nach der Geburt zur Reinigung des Neugeborenen verwendet wurde. Es ist auch noch heute ein hervorragender Ersatz zur Seife.
Von den Chanten Westsibiriens wurde das "Seifenwasser" ebenfalls zu gleichen Anwendungsgebieten angewandt und zusätzlich der Porling als Räucherung.
Auch teile ich hier ein Zitat von Wolf Dieter Storl: "Wolfsmedizin - Eine Reise zu den Pflanzenheilkundigen in der Mongolei und Sibirien"
"Chaga stimuliert dank des hohen Melatoningehalts die telepathischen Fähigkeiten des Menschen. Deswegen vermögen es die sibirischen Schamanen, miteinander ihre Gedanken - auch ohne Handy - über weite Entfernungen auszutauschen."
Denn Melatonin ist ein Hormon, welches in der Zirbeldrüse produziert und benötigt wird. Die Zirbeldrüse ist für solch einen Informationsaustausch zuständig.
Die sibirischen Volksstämme tranken Chaga-Tee täglich, genauso wie die meisten heute Kaffee täglich trinken. In diesem Bereichen, wo der Chaga-Tee täglich getrunken wurde, war Krebs nicht verbreitet.
Auch in Finnland wird der Chaga-Tee seit langer Zeit als Kaffee-Ersatz konsumiert.
In der heutigen Wissenschaft ist der Chaga Pilz ebenfalls als ein Krebs-Mittel bekannt.
Medizinische Darstellungen von russischen Ärzten aus dem 19. Jhd haben bestätigt, dass Krebspatienten erfolgreich mit Chaga Tee kurierten.
Chaga-Aufgüsse wurden mitte des 20. Jahrhunderts in Sibirien ein Ersatz zum Tee verwendet. Der Einsatz des Extraktes kamen auch zum Einsatz in baltischen Ländern und Asien.
Die häufigsten Anwendungsformen sind Aufgüsse, Inhalationen, wässrige Auszüge oder antiseptische Seifen.
Der bekannte polnische Arzt Prof. Dr. Marek Gatty-Kostyal hat den Chaga Pilz eingehenst im Jahre 1954 erforscht und als erster (schulmedizinischer) Wissenschaftler die tumorhemmende Wirkung entdeckt. Nachziehend wurden seine Erkenntnisse von mehreren polnischen und russischen Forschern in Studien bestätigt. Die Forschungen mündeten in die Entwicklung von Befungin, was ein Heißwasserextrakt ist und zur Behandlung von Krebs eingesetzt wird. Befungin besteht aus Chaga-Extrakt, Kobaltsalz und Alkohol.
Schließlich wurden Wasserextrakte aus dem Chaga Pilz, also Befungin, 1955 vom russischen Gesundheitsministerium, also der damaligen Sowjetunion, als offiziell wirksames Mittel anerkannt, zugelassen und registriert.
Man geht davon aus, dass der Pilz lediglich aufgrund seiner ethnopharmakologischen Bedeutung in der Volksmedizin in den 50er und 60er Jahren intensivst analysiert wurde.
Die Genesung von Krebs hat der Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn (1918 - 2008) mit dem Chaga Pilz zu verdanken. Alexander erkrankte in den 1950er Jahre an Krebs, welcher erstmals mit einer schulmedizinischen Operation unterzogen wurde. Allerdings kehrte die Krebserkrankung zurück. Daraufhin trank Solschenizyn den Chaga Tee. In seiner halb-autobiografischer Novelle "Krebsstation", welche 1967 auf dem Buchmarkt erschien, beschreibt er die Heilung mit dem Chaga Pilz.
Weitere Forscher bspw. Dr. Karl Maret und sein Kollege Dr. David Winsto bestätigten, dass der Chaga Pilz, der am stärksten wirkende Anti-Krebs Pilz sei.
Bereits Hippokrates, der Vater der Medizin, verwendete Aufgüsse dieses Pilzes um Wunden zu waschen.
Im indischen Ayurveda ist der Chaga-Pilz ebenso nicht unbekannt. Er gilt dort, sowohl auch in der TCM, als Jungbrunnen.
Das Wissen des legendären Urvater der Traditionellen Chinesischen Medizin, dem Kräuterkaiser Shennong, ist in dem ältesten Kräuterbuch der TCM, dem Shennong Bencaojing (神農本草經, zu deutsch: Heilkräuterklassiker nach Shennong), festgehalten. Dabei ist die wertvolle Kraft des Chaga Vitalpilzes aufgezeichnet. Dieser Mann soll schon vor tausenden Jahren von der Wirkung des Pilzes berichtet haben, welcher durch dessen Herrschaft sogar auch die landeseigene Kaiserdystanie begründet haben soll.

Inhaltsstoffe
Er hat mehr als 200 Inhaltsstoffe, wobei die meisten davon nicht mal erforscht sind.
- Ameisensäure
- Antioxidantien (angeblich mit den meisten in der naturvorkommend)
- Betulin (Vorstufe von Betulinsäure) (auch in Birkenporling vorhanden, und Birke ist dafür verantwortlich) (kann Interferon auslösen, wodurch die zelluläre Mutationsrate gesenkt wird)
- Betulinsäure-Derivaten (in hohen Mengen) (Minimierung der Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion, indem TSH-Wert senkt und Schädigung des Schilddrüsengewebes verringert, laut einer Studie, die mit Ratten durchgeführt wurde)
- Bor
- Chrom
- Essigsäure
- GE-132 (organisches Germanium) (Patent auf GE-132 liegt auf einer japanischen Firma) (Ginseng und Shitake hat auch GE-132, wobei Chaga den höchsten Gehalt inne hat) (Info aus einem Chat hervorgekramt) (ist ein Sauerstoff-Katalysator)
- Inotodiol (entzündungshemmend und histaminhemmend)
- Kalium
- Kupfer
- Polysaccharide (immunstimulierend)
- Beta-1,3-D-Glucane
- Beta-1,6-D-Glucane (dies und das vorher genannte sind für krebshemmenden, blutzuckersenkenden, antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften verantwortlich)
- Polyphenole (antioxidativ und antitumorös)
- Lanosterol
- Magnesium
- Mangan
- Melanin-Glucan-Komplexe (vielzahl)
- Melanin (für schwarze Färbung verantwortlich) (stimmungsaufhellend und verlangsamt Ergrauen der Haare) (ist Vorstufe von Melatonin; Melatonin wird durch Umwandlung von Serotonin in der Zirbeldrüse produziert -> wodurch die Hypophyse zur Freisetzung von MSH aktiviert wird, dem Melanozyten-stimulierenden Hormon, das Melanin produziert.) (Chaga soll von allen Natursubstanzen das höchste Melanin-Vorkommen haben und damit die wirksamste Wirkung zur Entkalkung der Zirbeldrüse, weil die im Pilz vorkommende Melanin-Pigmente denen im menschlichen Organismus ähneln) (Durch Abnahme der Melatonin-Produktion wird die Alterung beschleunigt und Anfälligkeit aller Krankheiten wird erhöht) (UV-Schutz durch hohen Melanin-Gehalt) (Zunderschwamm hat auch hohen Melanin-Gehalt)
- Oxalsäure
- Superoxid-Dismutase (SOD)
- Triterpene (antioxidativ, entzündungshemmend) (sind für die Bildung von Steroiden verantwortlich, welche wiederum überaus wichtig für den Hormonhaushalt sind)
- Inotodiol (antiallergische, entzündungs- und stark krebshemmend)
- Vanillinsäure
- Vitamin D3
- Zink (antikarzinogen)
Die Kombination aus dem in Chaga vorkommenden Magnesium, Kalium und Kupfer festigt gemeinsam mit den Säuren die Wände der Blutgefäße und verfügt eine starke antibakterielle Wirkung.
Aus den Steroiden leiten sich Sterole und deren Derivate ab. Darunter fallen u.a. Ergosterol, was eine Vorstufe zum fettlöslichen Vitamin D ist. Dieses Vitamin hat einen Wert in der Gesundheit von Knochen und Gewebe.
Im Chaga ist ein bioaktives Polysaccharid enthalten, welches die Expression von Nrf2 im Gehirn steigert und dazu führt, dass der Körper vor einer Alzheimer-Krankheit geschützt wird. Nrf2 ist ein Protein, welches eine hohe Zahl an antioxidativen Enzymen reguliert, die entgiftend wirken und oxidativem Stress bewältigen. Erst durch den oxidativen Stress im Gehirn ist der Körper anfällig auf eine Alzheimer-Erkrankung. (Quelle)
Forschungen weisen darauf hin, dass Betulinsäure in ihrer Reinform in wässriger Lösung (dazu zählt auch Blut) eine äußerst gerine Bioverfügbarkeit aufweist. Das schlussfolgert, dass Betulin möglicherweise ungenutzt wieder ausgeschieden wird. Es handelt sich hierbei allerdings nur für die chemische Reinsubstanz, welche direkt aus der Birkenrinde gewonnen wird.
Aufgrund der über viele Jahrhunderte gesammelte Erfahrungswerte von Chaga und Birkenporling, geht man davon aus, dass die im Pilz enthaltenen und natürlichen Wirkstoffgefüge (mit anderen Wirkstoffen) eingebettete Betulin sich anders verhält als die isolierte Substanz. Und sich aufgrund des Mixes vieler Wirkstoffe im Körper entfalten kann.
Hier möchte ich weiterführend auf dieses Video verweisen. Ich möchte es anmerken, da mir die laboruntersuchten isolierten Mineralstoffe, welche teuer verkauft werden, schon immer recht suspekt vorkamen, während man alle Mineralstoffe einfach aus dem Wald kostenfrei pflücken kann. Ich vertraue keinesfalls auf etwas, was aus dem Labor kommt. Doch die Menschen sind dem Kontrollwahn verfallen.
Ein Screenshot aus dem Video mit der besten Tabelle:

In der Asche des Chagas gehören zu deren Inhalte Oxide des
- Aluminiums
- Eisens
- Kaliums
- Kupfers
- Magnesiums
- Mangans
- Natriums
- Siliziums
- Zinks
Das erste Mal habe ich den ORAC Wert in meinem Beitrag von der Artemisia Annua erwähnt. Ohne nun nochmals zu erklären, was das ist und worum es sich handelt, möchte ich kurz zum Chaga Pilz hinzufügen, dass sein Wert sich auf 3.655.700 Punkten beläuft und er damit der Gewinner unter allen Lebensmitteln ist!
Damit hat der wilde Chaga den höchsten ORAC-Wert, der jemals bei einem natürlichen Lebensmittel gemessen wurde.
ursprüngliche Quellen waren hier und hier, allerdings wurden beide mal wieder gelöscht...

(Bildquelle: chagapilz.org)
Wirkungen
- antioxidativ (somit auch gegen vorzeitige Alterung) (vergleichbar mit der Kraft des Reishi, Ingwer, Zimt und Nelken)
- antiviral
- antiparasitär
- antiallergisch (Allergien kommen aus dem Darm!)
- abwehrstärkend
- antimykotisch
- aufmunternd
- blutreinigend
- blutzuckersenkend
- blutdrucksenkend (bei erhöhten Blutdruck)
- cholesterinsenkend
- entzündungshemmend
- entgiftend (Haut, Blut, Leber, Dünn- und Dickdarm, Niere und Blase)
- gallensäure-anregend
- harmonisierend auf Nervensystem
- hautverschönernd
- harnsäuresenkend, hier
- immunstärkend (reguliert das Immunsystem)
- krebshemmend
- konzentrationsfördernd
- leberreinigend
- leistungssteigernd
- lipidsenkend (verringert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
- neuroprotektiv
- reinigend auf das Blut von Giftstoffen
- schmerzlindernd
- stoffwechselanregend
- thrombosehemmend
- zellschützend

Anwendungsgebiete
- Allergische Hauterkrankungen (unterstützend)
- Akne
- Angst
- Aktivierung der Nebennieren
- Arteriosklerose
- Bandwürmer
- Bronchitis
- Blutreinigung
- Bakterielle Vaginose
- Bakerzyste, hier
- Candida albicans (3-9 Monate Einnahme von 400 ml Chaga-Tee pro Tag wirkt diesem Candida-Stamm effektiv gegen!)
- Candida- Stämme im Darm
- CES (Chronisches Erschöpfungssyndrom)
- Colitis ulcerosa
- Dyskinesie der Gallenwege
- Divertikulitis
- Entschlackung des Lymphsystems
- Erhöhung der Leistungsfähigkeit
- Erhöhung der Fettverbrennung -> führt zur Gewichtsabnahme
- Erhöhung der Lymphozyten
- Entzündungen von Magen (Gastritis), Zwölffingerdarm (Gastroduodenitis), Dünn-, Dick- und Mastdarm
- Ekzeme krustenbildend: Chaga oder Polyporus in Kombi mit Reishi, Quelle
- Fibromyalgie
- Geschwüre
- Gürtelrose (auch nach Covid-Impfung)
- Hämorrhoiden
- Hashimoto thyreoiditis
- Hepatitis C, hier
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Herzleiden
- Heißhungerattacken
- Hauterkrankungen
- Krebserkrankungen (Lungenkrebs, Magen- und Darmkrebs, Speiseröhrenkrebs, Hautkrebs, Leber-, Gebärmutter-, Eierstock- und Brustkrebs) (beste Ergebnisse im Frühstadium; wenn ausgebrochen dann kann es Krebswachstum verlangsamen und zur Schmerzlinderung führen), u.a. auch Melanom, Neuroblastom, Medulloblastom; Studien zur Krebsbehandlung, hier
- Lungentuberkulose
- Leukämie
- Lichen
- Linderung der Nebenwirkungen einer konventionellen Chemotherapie
- Leaky Gut
- Morbus Crohn
- Morbus Basedow
- Morbus Bechterew
- Multipler Sklerose
- Müdigkeit
- Mundpilz
- Muttermale (in Kombination mit Reishi), Quelle
- Muskelaufbau
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Neurodermitis
- Osteoporose
- Prostataprobleme
- Parodontose
- Psoriasis
- Rheuma
- Regulierung des Hormons Cortisol
- Reinigung der Zirbeldrüse + Aktivierung (aufgrund des naturvorkommenden Melanin)
- Schwermetallbelastung
- Stress (körperlich und geistig)
- Schuppenflechte
- Stärkungsmittel
- Sonnenbrand
- Schilddrüsenunterfunktion
- Tinnitus
- Tonikum der Haut (um Hautalterung entgegenzuwirken)
- Tuberkulose
- Untergewichtige können plötzlich Gewicht aufbauen, Übergewichtige abnehmen
- verhilft zu tiefem, erholsamen Schlaf
- Verminderung der Cholesterinablagerung
- Verminderung von erhöhten Blutzucker bei Diabetes
- Verbesserung der Funktion der Nebennieren
- Verbesserung der Darmflora
- Verstopfung
- Verjüngungsmittel, Verlangsamung des Alterungsprozesses
- Vorbeugung von Allergien
- Wunden
- Zahnfleischentzündungen (verringert diese)
- Zahnfleischblutungen
- Zerstörung der (Corona-)Impfspikes (Quelle) (Impfspikes schädigen Ribosome, welche zuständig sind zur Produktion von Enzymen. Keine Enzyme = Kein Leben. Chaga dringt zu den Ribosomen vor und kann Spikes zerstören)
- zur Erhöhung der Melaninproduktion (Info aus einem Chatverlauf)
Chaga gerne in Kombi mit:
- Birkenporling
- Zundereschwamm
Da sich diese drei Heilpilze gemeinsam in hoher Dosierung als Tee eingenommen starke Effekte zur Behandlung von Krebs erweist, laut russischer Volksmedizin.
~Karl Hohenried - in "Zunderschwamm, Praxisratgeber zum ultimativen Heilpilz"
Chaga ist ein Adaptogen, was bedeutet, dass es die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigert. Dahingehend wird der Chaga gerne seit Jahrzehnten von russischen Spitzensportlern angewandt. Im Gegensatz zu Aufputschmitteln, die den Körper auf lange Sicht auslaugen, steigert der Chaga nachhaltig auf gesunde Weise die Leistung.
Wie erfahre ich, dass ich an Candida leide?
Mach den Speicheltest: Am Morgen direkt nach dem Aufstehen spucken Sie in ein Glas mit frischem Wasser. Das Ergebnis ist nach 1 Stunde zu erkennen. Wenn sich lange Fäden auf der Wasseroberfläche nach unten ziehen oder am Grund des Glases sich wolkig aussehender Speichel sammelt oder sich gar wolkige Flocken durchs Glas schwimmen, ist ein Candida Befall sehr wahrscheinlich. Wenn der Speichel allerdings auf der Wasseroberfläche schwimmt, dann ist der Candida Befall unwahrscheinlich.
~Klaus Glebe - "Der geheimnisvolle Chaga Pilz"

Anwendungsbeispiele
innerlich und äußerlich
- Extrakt
- Öl (u.a. auch für Massagen)
- "Seifenwasser"
- Tee (Wirkstoffe sind recht dicht im Pilz verpackt, wodurch menschliche Verdauung es schwer hat den Pilz "aufzuknacken". Dahingehend ist ein Sud vom Chaga empfehlenswert); kann bis zu 20x ausgekocht werden: Vor dem Kochvorgang den Chaga in kaltes, sauberes Wasser geben und solange warten bis er zum Boden herabsinkt, 1. Kochvorgang auf kleinster Stufe für 10-15 Minuten, zu jedem erneuten Kochvorgang sollte die Stufe erhöht und die Kochdauer etwas gesteigert werden, letzter Kochvorgang auf höchster Stufe für 2-3 Std.
Je mehr die bräunliche Verfärbung des Wassers schwindet, desto mehr ist der Pilz ausgenutzt.
Außerdem empfiehlt es sich zwischen den erneuten Kochvorgängen die Pilze (auch Zunderschwamm und Birkenporling) einzufrieren um die Wirkstoffe des Pilzes aufzuknacken, sodass es besser in Tee abgegeben werden kann. - Tinktur
Merkmale
- Wuchseigenschaften: ganzjährig, regional selten, Porenpilz
- Wuchsart: unförmiger schwarzer Kloß
- Wuchsgröße: 5 bis zu 60 cm
- Wuchsbeginn: im Inneren eines lebendigen Baumes -> nach einigen Jahren bricht die Baumrinde auf und eine unförmige Wucherung erscheint (das ist der Chaga), andernorts steht, dass es zunächst in den Spalten der Rinde sich festsetzt und über die Zeit in den Stamm wächst
- Alter: die Wucherung ist bis zu 80 Jahre, danach stirbt der Baum ab und dann erst tritt der Fruchtkörper des Pilzes aus dem morschen Baum heraus -> nach einem Jahr ist der Fruchtkörper reif, gibt Sporen ab und stirbt dann selbst. Der Fruchtkörper sieht aus wie graue Chitinmasse, die bis zu 2 Meter lang werden kann. Dieser wird nicht als Tee verwendet. Chaga kann solange leben bis der Wirtsbaum abstirbt.
- Inneres des Chaga: braun und krümelig und meist hart; gelb bis rostbraun und manchmal von weißen Adern überzogen
- Äußeres des Chaga: schwarz und spröde
- Poren zunächst mit silbernen Glanz, später schwarzbraun
- Wuchsform allg sieht aus wie Holzkohle; junge Exemplare sehen aus wie eine Knolle und Ältere wie erstarrtes Lava.
- Farbe: schwarz-braun

Vorkommen
kalten Klimazonen, v.a. Nordhalbkugel
- Skandinavien
- in Tundra Asiens
- Japan
- auch in Deutschland zu finden
Beheimatet in:
- Lappland
- Sibirien
- nordöstlichen China
- Kanada
Fundorte
Auf toten Ästen
An Stämmen von Laubholz (somit ein parasitärer Pilz):
- Ahorn
- Birken (besonders häufig)
- Buchen
- Eschen
- Hornbäume
- Erlen
Medizinisch gesehen ist der Chaga-Pilz am relevantesten, wenn er auf Birken wächst.

Chaga Pilz an der Birkenrinde (Bildquelle)
Sammelhinweise
Qualtität:
Der wilde Chaga Pilz steht dem gezüchteten Pilz weitaus überlegen, was die Wirkung anbelangt. Gezüchtete Formen werden zumeist mit Pestiziden beladen, sodass eine höhere und schnellere Ernte anfallen kann, und zudem der Pilz von anderen Lebewesen nicht verdrängt wird. Allerdings nehmen wir diese Pestizide dann über den Pilz ebenfalls auf, was wiederum nicht hilfreich für unser menschlichen Organismus ist.
Zudem sollen Unterschiede an der Witterung verantwortlich sein für die gesundheitlich bedeutenden Inhaltsstoffe. Angeblich hat sich der wilde Chaga aus Lappland mit seiner rauen Umgebung und extrem nierdrigen Temperaturen behauptet. Melanin und Polyphenole kann man in diesen verstärkt aufweisen. Denn mit diesen Stoffen soll der Pilz sich selbst vor der eises Kälte im extrem harten Winter im Umkreis des Polarkreises schützen. Auch achten die Jäger und Sammler vor Ort darauf, dass der Pilz frühestens nach 5 Jahren Lebenszeit geschnitten wird. Während der gezüchtete Pilz schon nach einigen Monaten geerntet wird. Bio-Chaga Produkte sind ebenfalls gezüchtete Chaga Produkte, die nicht mit den wilden Chaga zu vergleichen sind. Erfahrene Sammler der beinahe unberührten Wälder Lapplands achten zudem auf strenge Kriterien um die höchste Qualität zu gewährleisten. Die Trocknung vollzieht sich schonend und über mehrere Tage. Sachgerecht getrocknet kann der Pilz dann 2 Jahre für Teezubereitungen angewendet werden.Nebenwirkungen und Wechselwirkungen:
Der Chaga gilt als sicher, enthält jedoch eine hohe Konzentration an Oxalsäure (Oxalat). Diese wird normalerweise ohne Probleme über die Nieren ausgeschieden und von Darmbakterien abgebaut.
Dahingehend wird geraten, dass Menschen, die ein hohes Risiko zur Bildung von Nierensteinen (Kalziumoxalatablagerungen) aufweisen, an einer gestörten Darmflora oder einer erhöhten Oxalatkonzentration im Urin leiden, Oxalsäure reiche Lebensmittel vermeiden sollten. (Wobei anorganische Oxalsäure bei der Erhitzung von Lebensmitteln, also Kochen, Braten, Backen, entsteht)
Dahingehend wird empfohlen hoch dosierte Chagaextrakte zeitlich begrenzt und nur zu akuten Behandlungen anzuwenden. Außerdem hilft es, wenn man ausreichend Flüssigkeit am Tag zu sich nimmt, sodass anfallende Oxalsäure über die Nieren ausgeschieden werden können.
Der Chagatee enthält viel weniger Oxalsäure als hoch dosierte Chaga-Extrakte. Dahingehend spricht auch nichts gegen eine tägliche Einnahme des Tees.
Außerdem sind Wechselwirkungen mit Medikamenten möglich. Vor allem sollte Chaga nicht zeitgleich mit blutverdünnenden Medikamenten eingenommen werden, da andernfalls effekverstärkende Wechselwirkungen auftreten können.
Ausschließlich bei einer chronischen entzündlichen Erkrankung des Dickdarms (Dysenterie) wird die Chaga-Einnahme nicht empfohlen. Wobei er bei allen anderen Krankheiten dem Menschen Abhilfe schaffen kann.

Quellen:
Die meisten Informationen stammen von Klaus Glebe. Auf seinem Kanal sind sehr viele Informationen zum Chaga, u.a. Abnehmen, Reinigung der Zirbeldrüse und Parkinson. Seine Internetwebsite ist 1, worüber man auch sein E-Book kostenfrei beziehen kann.
t.me/heilendePilze (sehr viele Infos aus dieser Bezugsquelle, welches sich wiederum auf Klaus Glebe berufen)
t.me/kruterhexe
Philip Rebensburg, Dr. med. Andreas Kappl, "Gesund mit Heilpilzen"
Einige Informationen habe ich aus dem Archiv dieser Seite https://www.mykotherapeut-bonn.de/chaga/ und https://www.mykotherapien.com/Beschwerden/entzuendungen.asp hervorgeholt, da die Seite nicht mehr aufzurufen ist.
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kleine Weiterführung(was jetzt echt nur ein Abklatsch ist von dem, worüber sich Menschen schon seit vielen Jahrzehnten mit beschäftigen)
Hinweis !
Bei Verbesserungsvorschlägen, Fehlern und Inspirationen bitte ich um Korrektur. Der Beitrag ist nicht vollständig und es ist noch lange nicht alles über diesen Pilz gesagt.
Dieser Beitrag dient nicht als Heilversprechen, sondern als Zusammenstellung, was ich über den Pilz im Internet finden konnte. Das bedeutet auch, dass nicht alles, was über den Pilz gesagt wird, auch komplett der Wahrheit entsprechen muss. Wenn du den Pilz einnimmst, bedeutet es nicht, dass du automatisch von all deinen Krankheiten befreit bist, doch du kannst ihn als Begleitmittel nutzen und um dich wieder mit der Natur zu verbinden.
Da ich für Eigenverantwortung bin, wünsche ich mir, dass ihr euch selbst informiert, wenn ihr eine Pflanze/einen Pilz einnehmen wollt, und nicht nur auf diesen Beitrag vertraut, sondern euren eigenen Weg findet mit der Natur zusammenzuarbeiten.
Dann wünsch ich euch viel Spaß bei eurer Reise mit der Natur :)
~charlissy
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danke :3