Kräuterkunde: Gemeine Nachtkerze - Oenothera biennis
Die Gemeine Nachtkerze ist eine, die für medizinische Zwecke als interessant gilt. Sie wurde sogar als die Heilpflanze 2026 gekürt.

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Systematik
Familie: Nachtkerzengewächse (Onagraceae); darin auch die Gattung des Weidenröschen (Epilobium)
Gattung: Nachtkerze (Oenothera)
Arten: bis zu 200, z.B.
kopiert:
- "Duft-Nachtkerze (Oenothera odorata): gelbe Blüten; 90 cm Wuchshöhe; Blüten färben sich von gelb zu rot
- Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis): gelbe Blüten; 1,5 m Wuchshöhe; Blüten färben sich am Morgen orange; heilpflanzlich genutzte Nachtkerzen-Art
- Großblütige Nachtkerze (Oenothera grandiflora): gelbe Blüten; 1,6 m Wuchshöhe; große Blütenblätter
- Kleinblütige Nachtkerze (Oenothera parviflora): gelbe Blüten; 1,5 m Wuchshöhe; kleine Blüten
- Rosa Nachtkerze (Oenothera speciosa): zartrosa unzählige Blüten mit dunklen Blütenadern und weißer Mitte; 50 cm Wuchshöhe; beliebte Zier- und Gemüsepflanze
- Rosen-Nachtkerze (Oneothera rosea): rosarote Blüten; 90 cm Wuchshöhe
- Rotkelchige Nachtkerze (Oenothera glazioviana): gelbe Blüten mit rotem Blütenkelch; 1,8 m Wuchshöhe; blühen auch am Tage (*
- Stein-Nachtkerze (Oenothera caespitosa): weiße Blüten, 10 cm Wuchshöhe; angenehmer Duft; Blüten färben sich bis zum Morgen pink; ideal für Steingärten
- Weiße Nachtkerze (Oenothera albicaulis): weiße Blüten; 30 cm Wuchshöhe; Blüten färben sich bis zum Morgen von weiß zur blassrosa oder cremefarben
- Oenothera fruticosa: blüht auch am Tage
- Oeonothera missouriensis: kurzstielige Art"
(* Sie ist eine neu in Europa entstandene Art, die vermutlich eine Hybride zwischen Oenothera elata subsp. hookeri und der Gemeinen Nachtkerze (Oenothera biennis) ist.
Eingeschleppte Pflanzenfamilien, -gattungen und -arten aus fernen Ländern sind nicht vorteilhaft für unsere europäischen Insekten. Die Zier-Nachtkere (Oenothera speciosa) stammt aus Nordamerika und sind nicht für unsere europäischen Falter mit der Morphologie der Blüten angepasst. Der Rüssel des Nachtschattenspinners wird in die Trichome der Blüte eingefangen und verhindert, dass er ihn wieder herausziehen kann. So stirbt die Langnaseneule an Erschöpfung, während er lediglich die Blüte bestäuben wollte, oder wird zur Beute von anderen Tieren. Was in beiden Fällen dazu führt, dass wir ein massenhaftes Insektensterben vorfinden, was wir ohnehin bereits durch Pestizidsprühen haben. Was wiederum dazu führt, dass es immer weniger Pflanzen geben wird, da diese nicht durch Insekten bestäubt und weitertransportiert werden.
Hier ein Bild von diesem Insekt aus einem Video, welches kläglich versucht sich zu befreien.

Fun fact:
Oenothera-Arten sind wichtige Versuchspflanzen in der Genetik.

Volkstümliche Namen
- Abendblume
- Eierblume (verweist womöglich auf Eierform der Basisblätter)
- Gelbe Rapunzel (nicht verwechsel mit anderen "Rapunzeln" wie dem Goldbaldrian, der Rapunzel-Glockenblume oder dem Feldsalat)
- Gelbe Rapunzelblume
- Gelber Nachtschatten
- Härekraut
- Hustenblume
- Königskerze der Prärie (bitte nicht mit der Königskerze aufgrund des Namens verwechseln)
- Nachtschlüsselblume
- Nachtblume
- Nachtrose
- Nachtstern (verweist auf nächtliche Blüte)
- Rapontika
- Rübenwurzel
- Rapunzsellerie
- Sommerstern
- Siebenschläfer
- Schinkenkraut
- Schinkenwurz (weil es sich beim Kochen rötlich "wie Schinken" färbte)
- Stolzer Heinrich
- Süßwurzel (weil es beim Kochen eine süßes Aroma verströmt)
- Weinblume
Englisch: Evening Primrose, also Abend-Primel (dahingehend auch große Verwechlungsgefahr vorhanden mit Primeln)
Namensherkunft
Der Begriff "Nachtkerze" rührt daher, dass die Blüten ausschließlich sich in der Nacht öffnen. Da hatte ich wohl Glück bei meinen Aufnahmen der Nachtkerze. Es war auch ein dämmriger und wolkenbedeckter Herbsttag.
Bevor Carl von Linné allen Pflanzenfamilien zugeordnet hat, hieß die Pflanzenfamilie der Nachtkerze bereits Onagraceae und wurde beibehalten.
Onager war eine Bezeichnung für die Wildesel aus dem vorderasiatischen Raum, welche für die Pflanzensippe gefährlich war.
Onos bedeutet Esel, welcher quasi
agra = Jagd (also gejagt wurde) und mit einem Pfeilschuss getötet.
Der Gattungsname Oenothera stammt aus dem griech. oinos = Wein
und thēr = (wildes) Tier
Im Altertum nahm man an, dass man mit der nach Wein riechenden Wurzel ein wildes Tier zähmen könne.
Der Artenname Biennis sagt die zweijährige Wachstumsphase der Pflanze aus.

Mythologie/Geschichte
Es heißt, dass die Nachtkerze ursprünglich aus Nordamerika stamme und vor etwa 400 Jahren, 1612, zu uns rüber gewandert sei. Erst war sie eine beliebte Zierpflanze bis man ihre Nutzen erkannte und sie zur Traditionellen Medizin zählt. Daraufhin wurde sie in vielen Gärten angepflanzt bis man völlig vergaß, dass diese Pflanze überhaupt nicht heimisch ist. Dementsprechend haben wir auch kaum europäischen Mythologien und Volkssagen mit der Nachtkerze.
Einzig und allein, was ich fand, heißt es, dass in der europäischen Mythologie die Nachtkerze mit dem Zyklus des Lebens, der Verwandlung und der Magie in Zusammenhang gebracht wird.
Es gibt ein paar überlieferte traditionelle Rezepte mit Nachtkerze, da ihre Wurzeln bei den Bauern und Indianern als besonders nahrhaft galt und über Winter gut gelagert und verspeist worden ist.
Die Ureinwohner Nordamerikas (Ojibwe-Indianer) verehrten die Pflanze als heilig. Ihr Glaube bestand darin, dass sie mit der Nachtkerze in Verbindung mit den Naturgeistern und ihren Ahnen treten können und dadurch Schutz und Führung erhalten.
In der Hopi-Kultur schmückten sich die Frauen an Festtagen mit den Blüten der Nachtkerze. Sie diente sowohl als Dekoration, war als auch wichtiger Bestandteil von Zeremonien wie Regen- und Erntefesten um positive Energien anzuziehen und böse Geister abzuwehren.
Die vielseitigen Anwendungszwecke der Nachtkerze in der nordamerikanischen Kultur der Ureinwohner zeigt sich auch, wie die Jäger die Blüten zu einem Puder zermahlen, welches ihnen bei der Jagd mehr Glück versprach.
Alte nordamerikanische Legenden erzählen davon, dass die Nachtkerze von Göttern gesandt wurde, damit die Menschen Licht und Wärme in der Dunkelheit durch die Nachtkerze erfahren. Wenn man sie in der Nacht betrachtete, sollen die Blüten leuchten und den Weg weisen.
In Gedichten und Gemälden steht die Nachtkerze als Symbol für Hoffnung, Liebe und Veränderung. Auch in der Romantik wird sie als Metapher von der Vergänglichkeit des Lebens angewendet. Die kurze Blütezeit, über die Nacht, verweist auf die Flüchtigkeit der Schönheit und des Glücks.
Symbolik:
- Schönheit und Liebe
- Licht in der Dunkelheit
- Erleuchtung
- Klarheit
- Hoffnung
- Wegweiser in trostlosen Situationen
- naher Verbündeter des Mondes
Geeignet für Meditationen und Rituale. Auch wird mit der Nachtkerze verräuchert.
- Lösung von emotionalen Blockaden
- Innere Klarheit
- Verdrängte Inhalte bezüglich Gefühle und Gedanken kommen ans Licht
- Gewinnung von Klarheit und Perspektivenwechsel
- Bietet Schutz und Stärke in emotional belastenden Phasen
- Förderung zum Kontakt des Unterbewusstseins und Klärung der inneren Konflikte
- Markierung des Beginnes neuer Lebensphasen und Stärkung dieser emotionalen Neuausrichtung
Er bietet Trost und wirkt aufmunternd, was ihn zu einem hervorragenden Trauerbegleiter macht.

Inhaltsstoffe
Arachidonsäure (entzündungshemmend, juckreizlindernd und feuchtigkeitsspendend)
Aminosäure Tryptophan
Beta-Sitosterol
Campesterol
Eiweiß (Wurzeln)
Eisen
Essentielle Fettsäuren (die unten genannten Fettsäuren sind Prostaglandin- Vorläufer. Prostaglandine sind Gewebshormone, die v.a. in Sperma zu finden sind. Sie lösen Kontraktionen des Uterus aus, was die traditionelle Anwendung des Nachtkerzenöls bei Mensturationsbeschwerden und PMS erklären könne. Steuert die Talgabsonderung der Haut, die weiblichen Sexualhormone, wirkt immunmodulierend und aufs Herz-/Kreislaufsystem.)
- Linolsäure (entzündungshemmend, juckreizlindernd und feuchtigkeitsspendend) (beliebt in der Kosmetik) (Prostaglandin-Vorläufer)
- Gamma-Linolensäure (weitere Bezeichnung dafür ist GLA) (Prostaglandin-Vorläufer) (gut für Blutgefäße der Haut, Reduzierung von Gelenkschmerzen, Entzündungsmarkern & Verbesserung der Beweglichkeit)
- Triglyceriden mit vorwiegend der zweifach ungesättigten Linolsäure (65 bis 80 % des Öls) (Prostaglandin-Vorläufer, Prostaglandine sind Gewebshormone, welche Kontraktionen im Uterus auslösen und damit PMS lindert)
- der Anteil an γ-Linolensäure, eine dreifach ungesättigte Fettsäure, beträgt 8 bis 14 %.
Flavonoide
Gerbstoffe (Blätter)
Kalzium
Lignin
Lupeol
Magnesium
Omega-6 Fettsäuren (reichlich in den Samen) (essentielle Komponente von Myelin und neuronalen Zellmembranen)
Polyphenole (Vorbeugung von Fettablagerungen in den Gefäßen, entzündungshemmend)
Phytosterole (natürlicher Hormonregulator)
Quercetin
Schleimstoffe
Stigmasterol
Stärke (Wurzeln)
Vitamin E (Hauptnährstoff zur Zellregeneration)
Zellulose
Wirkungen
- adstringierend (zusammenziehend)
- beruhigend
- barrierestabilisierend
- cholesterinsenkend
- entspannend
- entzündungshemmend
- feuchtigkeitsspendend
- harmonisierend
- hormonregulierend
- krampflösend
- juckreizlindernd
- stärkend (die Wurzeln)
- stressabbauend
- verdauungsfördernd

Anwendungsgebiete
- Alzheimer (Öl)
- Alkoholismus (Öl)
- Arterienverkalkung
- Alterserscheinungen der Haut; kann zu mehr Elastizität und Spannkraft verhelfen
- Allergien z.B. Pollen
- Arteriosklerose (die Samen)
- Asthma
- Akne (Auslöser dafür sind oftmals Hormonschwankungen)
- Bluthochdruck
- Brustschmerzen bei der Frau (Mastalgie)
- Durchfall
- Diabetes (wegen Gamma-Linolensäure)
- Ekzeme (Öl aus den Samen)
- Falten
- Gicht
- Gelenkerkrankungen
- Gefäßkrämpfe
- Hyperaktivität
- Hustentropfen (aus Wurzeln)
- Hautleiden (u.a. trockene)
- Irritationen der Haut
- juckender und geröteter Haut (Öl)
- multiple Sklerose (Öl)
- Menstruationsbeschwerden
- nervöse Unruhe (Tee)
- Neurodermitis (Betroffene leiden wahrscheinlich an einem Mangel eines Enzyms, welches Omega-6-Fettsäuren umwandelt, also in diesem Fall Linolsäure in Gamma-Linolensäure, welche beide natürlich in der Pflanze vorkommen)
- Prellungen (Umschläge aus Blättern)
- Psychose (Schizophrenie) (Öl)
- Prämenstruelles Syndrom (PMS)
- Quetschung
- Rekonvaleszenz (die Wurzeln)
- Regulierung des Fettstoffwechsels
- Raynaud-Syndrom (Öl)
- Regelschmerzen
- rheumatische Beschwerden
- Schwellungen (Umschläge aus Blättern)
- Schuppenflechte
- Stärkung der Hautbarrierefunktion
- übermäßige Schuppenbildung (Öl)
- Verbesserung der Hautelastizität
- Wechseljahrbeschwerden
Hunde und Katzen profitieren auch von der Nachtkerze, indem wir es ihnen mit unter das Futter mischen können bei den Tieren vorkommenden Hautausschlägen oder Allergien. Nachtkerzenöl macht das Fell geschmeidiger und schöner und gleichzeitig verringert es den Juckreiz bei einem Parasitenbefall.
Die Allgemeinmedizinerin Dr. Jill Mallory aus dem USA beschreibt, dass unter den Hebammen weit verbreitet ist das Nachtkerzenöl als Ergänzungsmittel in den letzten Monaten der Schwangerschaft anzuwenden. Es soll die Gebärmutter stimulieren und Spätgeburten verhindern. Mallory weist darauf hin, dass es möglich sein könnte, dass die innerliche Einnahme des Öls während der Schwangerschaft zu einer höheren Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Blasensprungs führt, was wiederum mit einer Saugglockenentbindung (Vakuumextraktion) verbunden sein könnte. Es werden außerdem keine traditionellen Anwendungen mit dem oralen Konsum nachzuweisen sein.
Die Kombination aus Borretsch und Nachtkerze sollen die Wirkung beider verstärken und bei folgenden Anwendungsgebiete Gebrauch finden:
- Unterstützung der Prostatagesundheit
- Linderung von Atemwegs- und Rachenbeschwerden
- Hilfe bei Harnwegsinfektionen

Anwendungsbeispiele
- Bäder
- Dressing
- Dekoration auf Speisen (Blüten)
- Gemüse (Wurzeln)
- gekochte Wurzeln, lässt sich ähnlich zubereiten wie Pastinaken, Steckrüben, Schwarzwurzeln
- Fleischersatz (Wurzeln)
- Feuchtigkeitscremes
- gemahlene Samen als Zutat zu Brot, Gebäck oder Müsli
- Öl (Samen); gehört zu den teuersten Pflegeölen
- Nahrungsmittel
- Naturkosmetik
- Spinatersatz (Blätter)
- Suppen
- Sirup aus den Blüten
- Tee
- Tinktur
- Umschlag
- traditionelle Zutat für Frühlingssalate (Blätter)
- Verarbeitung der Blätter und Samen zu Brei innerlich wie auch äußerlich angewendet
- Wurzeln in Scheiben geschnitten können auch mit Öl oder Essig in Salat gemischt werden
verwendete Pflanzenteile
- Blätter
- Wurzeln
- Stängel
- Samen
- Blüten

Merkmale
- Wuchseigenschaften: anspruchslos, zweijährig oder gar bis zu drei Jahre; im 1. Jahr Blattrosetten, im 2. Jahr Blüten; winterhart, Temperaturen bis zu -28 Grad
- Wuchshöhe: kerzenartig bis zu 2 m Höhe
- Boden: trocken, nährstoffarm (woanders steht sehr nährstoffreich), durchlässig, locker, mager, sandig-lehmig, steinig, kalktolerant, pH-Wert von 5,5 bis 8,5
- Wurzel: Pfahlwurzel, fleischig rosafarben, rübenförmig
- Stängel: verzweigt sich im oberen Teil ästig, untenrum selten verzweigt, manchmal teilweise rötlich
- Blätter: stehen in einer Blattrosette zusammen, kurz gestielt, schmal, länglich lanzettlich, etwa 10 cm lang, klein gezähnelt, ältere Blätter sind nicht behaart, untere Blätter eiförmig, obere Blätter kleiner
- Blüten: stehen in Ähren, markante Radblüten; 4 Kelchblätter, 4 Blütenkronblätter, 4 Staubblätter und die 4-teilige Narbe, 2, 4 oder 8 Fruchtblätter
- Blütenfarbe: Gelb, Weiß oder Rosa
- Früchte: 3 cm lange, vierkantige, vielsamige und flaumzottelige Kapsel, 200 kleine und dunkelgraue bis braunschwarze runde Samen inne
- Geschmack: Wurzel leicht nussig-rettichartig, Samen nussig
- Duft: aromatisch, süßlich
- Vermehrung: Samen und Rhizome
Vorkommen
- Ursprünglich Nordamerika
- inzwischen vielerorts in Europa
Fundorte
- sonnenfreudige Standorte
- Aufschüttungen
- Bahndämme
- Brachland
- Flussufer
- geschotterte Bahndämme
- Gärten
- Geröllhalden
- Industrieanlagen
- Kiesbänke
- Ruderalgebiete
- Straßenränder
- Sandgruben
- Sandfelder
- Schuttplätze
- Steinbrüche
- verwildert
- Wegränder

Sammelhinweise
- Blütezeit: Juni bis September; ausschließlich in der Nacht öffnet sich die Blüte
- Sammelzeit: Samen nach der Blüte im Herbst (August-Oktober); Wurzeln werden frisch verwendet und nur im ersten Jahr (Herbst) geerntet ansonsten schmecken Wurzeln holzig; Blätter können ganzjährig gesammelt werden
- Krankheiten: Mehltau-anfällig, Jungpflanzen sollten vor Schnecken geschützt werden
- Insekten: Nachtfalter, Nachtkerzenschwärmer (seltenes Exemplar), Schmetterlinge, Hummeln, Bienen, Raupen von dem Weinschwärmer ist Nachtkerze ein Nahrungsmittel
- Nebenwirkungen: Können Wechselwirkungen haben mit Blutgerinnungshemmern, Thrombozytenaggregationshemmern und Psychopharmaka. Bei Einnahme solcher Medikamente sollten Sie Nachtkerze unter strenger Kontrolle einnehmen oder gar nicht.
Bei Epilepsie sollte man auch Vorsicht walten.
Bei einer Unverträglichkeit auf Nachtkerze sollte man sie natürlich auch nicht nehmen und bei einer östrogenabhängigen Brusterkrankung.
In sehr seltenen Fällen treten Nebenwirkungen auf, wie z.B. Kopfschmerzen, mögliche Hautausschläge, und Verdauungsbeschwerden, darunter Übelkeit.
Eine Einnahme von Nachtkerzenöl während der Schwangerschaft ist umstritten. Eine äußerliche Anwendung beispielsweise als Körperpflege sollte ungefährlich sein.
Für Begeisterte habe ich hier 5 Fotos auf dieser Seite gefunden, um zu sehen, wie sich die Blüte der Nachtkerze öffnet.
Verwechslungsgefahr
- andere Nachtkerzen Arten
- Königskerze
- Malve
- Primel
- Fingerhut (hochgiftig)

(Bildquelle: pexels.com)
Quellen:
Bilder von mir geschossen, außer solche, wo ich es direkt unter dem Bild angemerkt habe.
t.me/hebammekerstinpatzig
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Hinweis !
Bei Verbesserungsvorschlägen, Fehlern und Inspirationen bitte ich um Korrektur. Der Beitrag ist nicht vollständig und es ist noch lange nicht alles über diese Pflanze gesagt.
Dieser Beitrag dient nicht als Heilversprechen, sondern als Zusammenstellung, was ich über die Pflanze im Internet finden konnte. Das bedeutet auch, dass nicht alles, was über die Pflanze gesagt wird, auch komplett der Wahrheit entsprechen muss. Wenn du die Pflanze einnimmst, bedeutet es nicht, dass du automatisch von all deinen Krankheiten befreit bist, doch du kannst sie als Begleitmittel nutzen und um dich wieder mit der Natur zu verbinden.
Da ich für Eigenverantwortung bin, wünsche ich mir, dass ihr euch selbst informiert, wenn ihr eine Pflanze einnehmen wollt, und nicht nur auf diesen Beitrag vertraut, sondern euren eigenen Weg findet mit der Natur zusammenzuarbeiten.
Dann wünsch ich euch viel Spaß bei eurer Reise mit der Natur :)